7 Fragen an...Holger Glandorf

von Julia Wörner am 6 Dezember 2016 | 0 Kommentare

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Holger Glandorf
Einer der besten Linkshänder der Welt bleibt dem SG weitere zwei Jahre erhalten.

In unserer Reihe "7 Fragen an..." verrät uns Holger Glandorf vom SG Flensburg-Handewitt, was für ihn einen guten Handballer ausmacht, was er außerhalb der Sporthalle treibt und wie genau das mit seiner Karriere nach dem Profisport zusammenhängt.

Wie bist du in deiner Jugend zum Handball gekommen? War das schon immer deine Traumsportart?

Ich bin durch meine Familie zum Handball gekommen. Meine gesamte Familie, bis auf meine Mutter, hat Handball gespielt und war im Raum Osnabrück als Handballfamilie bekannt. Trotzdem habe ich erst ein paar andere Sportarten, wie z.B. Tennis oder Basketball, ausprobiert, bis ich mit neun Jahren beim Handball gelandet bin.

Was macht für dich einen guten Handballer aus?

Ein guter Handballer braucht sicherlich Talent, Fleiß, Wille und Einstellung. Hinzu kommt aber auch mentale Stärke, schnelles Auffassungsvermögen und natürlich Freude am Handball spielen.

Hast du einen Tipp für Nachwuchshandballer, die groß rauskommen wollen?

Ich finde es sehr wichtig, dass es Spaß machen muss, was man macht. Auch wenn man sich mal quälen muss oder es nicht so gut läuft, sollte man nie den Spaß und die Freude am Handball verlieren. Es ist ja erst mal nur ein Hobby. Vor allem sollte man nicht die schulische bzw. berufliche Ausbildung vergessen, denn eine Handballkarriere kann schnell vorbei sein.

Hast du vor deinen Spielen irgendwelche Rituale, die du immer durchführst?

Ich habe nicht viele Rituale vor den Spielen, aber wenn man oft den gleichen Ablauf vor den Spielen hat, dann sind das schon Rituale. Z.B. bin ich fast immer der Erste in der Kabine nach dem Aufwärmen, das ist sicherlich ein Ritual.

Was machst du, wenn du nicht in der Sporthalle bist?

Ich versuche dann natürlich viel Zeit mit meinen Kindern und meiner Frau zu verbringen, um nicht immer an Handball zu denken. Außerdem studiere ich zur Zeit noch den Studiengang „European Handball Manager“ und muss in meiner freien Zeit für das Studium lernen.

Wie würdest du folgenden Satz beenden? „Wenn ich kein Handballer geworden wäre, dann wäre ich jetzt…“

..., dann wäre ich jetzt hoffentlich verheiratet und hätte einen ordentlichen Job. In welcher Branche weiß ich nicht, da eigentlich nur Handball im Vordergrund stand.

Wie stellst du dir die Zeit nach der Karriere vor? Willst du etwas ganz anderes machen oder vielleicht als Trainer dem Handball erhalten bleiben?

Ich möchte gerne in der Handballbranche bleiben und arbeiten. Aber ich sehe mich nicht so sehr als Trainer, sondern eher im Managementbereich, deshalb auch mein Studium in diese Richtung.

Vielen Dank, Holger!

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