7 Fragen an...Ljubo Vranjes

von Julia Wörner am 14 September 2016 | 0 Kommentare

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Bereits seit 2010 trainiert Ljubo erfolgreich die SG Flensburg-Handewitt.

Trainer der SG Flensburg-Handewitt Ljubomir Vranjes erzählt uns bei "7 Fragen an...", wie er zum Handball gekommen ist und worauf es ihm im Sport und im Privatleben ankommt.

 

Wie bist du in deiner Jugend zum Handball gekommen?

Ljubo: Ich habe mit 5 Jahren in Schweden Fußball gespielt und unser Fußball Trainer hat uns in die Halle mitgenommen, wenn es zu kalt draußen geworden ist. 

War das schon immer deine Traumsportart?

Ljubo: Nein, das kann man nicht sagen. Natürlich träumt man über verschiedene Sportarten als Kind, aber ich habe Fußball und Handball bis 17 Jahre gespielt. Der Traum Profi zu werden, kam später.

Und wie bist du dann Trainer der SG Flensburg-Handewitt geworden?

Ljubo: Eigentlich war das nicht meine Absicht bei der SG Trainer zu werden, aber der Trainer vor mir ist beurlaubt worden. Der Beirat hat das dann so entschieden. Ich war eigentlich nicht für diese Lösung, aber die haben mich überzeugt. Das sollte nur eine kurzfristige Lösung werden.

Was macht für dich einen guten Handballer aus?

Ljubo: Das ist heutzutage sehr schwer zu beschreiben, aber ein kompletter Handballer ist jemand, der in der Abwehr und im Angriff spielen kann. Heute hast du auch Spezialisten, die zum Beispiel nur Angriff spielen können, aber sie sind auch gute Handballer. Was für mich als Trainer wichtig ist, ist dass der Spieler etwas Besonderes haben muss.

Hast du einen Tipp für Nachwuchshandballer, die groß rauskommen wollen?

Ljubo: Es ist kein Geheimnis: hart arbeiten.  Es kostet viel Zeit, ein guter Handballer zu werden. Du brauchst einen starken Willen, du musst das mit Leidenschaft jeden Tag machen, du musst Geduld mit dir selbst haben und das Wichtigste ist, dass du Spaß an der Sache hast.

Was machst du, wenn du nicht in der Sporthalle bist?

Ljubo: Dann arbeite ich am Computer, mache Analysen unserer Gegner oder die Planung von unseren Trainingseinheiten. Wenn ich ein bisschen Zeit über habe, dann bin ich sehr gerne mit meiner Familie zusammen. Zum Beispiel koche ich sehr gerne für sie.

Wie würdest du folgenden Satz beenden? „Wenn ich kein Handballer geworden wäre, dann wäre ich jetzt…“

Ljubo: Fußballer.

Wie stellst du dir die Zeit nach der Karriere vor?

Ljubo: Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und andere Menschen zu inspirieren, um besser zu werden und dass sie zufrieden mit sich selber sind. Wenn du die Entwicklung bei Menschen siehst und wie froh sie sind, wenn sie das geschafft haben, ist eine riesen Sache für mich. Das muss nicht etwas Größeres sein, aber das Ziel zu erreichen, ist einfach ein Energyboost für uns alle.  

Das werde ich nach der Sport Karriere machen: Anderen Menschen helfen, ihre Ziele zu erreichen, egal welche.

Vielen Dank, Ljubo!

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