ERIMA als Laufsportmarke - markt intern Chefredakteur Marcel Rotzoll im Gespräch

von Sarah Thum am 27 Mai 2016 | 0 Kommentare

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LSP Laufsport Rotzoll Mannherz
Marcel Rotzoll (li.) gemeinsam mit ERIMA Inhaber Wolfram Mannherz bei der Urkundenübergabe.

Der Sportfachhandel wählte ERIMA Anfang des Jahres zum besten Laufsportlieferanten im Bereich Textil. Wir haben bei Chefredakteur der Branchenzeitschrift markt intern Marcel Rotzoll nachgefragt, was die Fachhändler an ERIMA als Laufsportmarke schätzen.

Herr Rotzoll, ERIMA hat den diesjährigen ’markt intern’-Leistungsspiegel ’Laufsport’ im Bereich Textil souverän gewonnen. Hätten Sie mit ERIMA als Teamsportspezialist hier auf dem Sonnenplatz gerechnet?

Marcel Rotzoll: In den Leistungsspiegeln fragt ’markt intern’ Fachhändler danach, wie sie die Performance ihrer wichtigsten Lieferanten in den Feldern Produkt, Vertriebspolitik und Fachhandelsbetreuung beurteilen. Einfach ausgedrückt, geht es darum herauszufinden, mit welchem Lieferanten den Fachhändlern die Zusammenarbeit am meisten Spaß macht. Erima hatte zwar schon in den vorhergehenden Laufsport-Leistungsspiegeln Duftmarken setzen können. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass in der aktuellen Auflage ein sogar völlig ungefährdeter Sieg herausspringt. Immerhin gehören zu den Wettbewerbern neben den großen Weltkonzernen etablierte Runningmarken und Textilspezialisten, die sich dem Laufsport verschrieben haben. Dass ausgerechnet ein Teamsportanbieter Fachhändler mit einem repräsentativen Running-Sortiment und immer häufiger auch die vielen auf Laufsport spezialisierten Fachgeschäfte überzeugt, war so sicher nicht zu erwarten.

Was hat in diesem Jahr den Ausschlag zum Sieg gegeben? Hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas auf dem Markt verändert?

Marcel Rotzoll: Generell muss man wissen, dass der Läufer zunächst einmal ’nur’ die richtigen Laufschuhe benötigt, um seinen Sport zu betreiben. Dass die entsprechenden Lauftextilien nicht nur wegen ihres Tragekomforts und vielen funktionalen Eigenschaften der verwendeten Materialien den Läufer zusätzlich unterstützen können, ist eine Erkenntnis, die erst relativ spät verinnerlicht wird. Das bedeutet aber auch, dass der Markt für Running-Textilien entsprechend umkämpft ist, die Fachhändler hier also die Qual der Wahl haben. Und hier hat Erima schlicht die eigenen Stärken als Teamsportspezialist besonders gut ausgespielt. Hinzu kommt, dass die Konkurrenz gleichzeitig in den Augen der an der Befragung teilnehmenden Fachhändler geschwächelt hat.

Was sind Ihrer Meinung nach die Stärken von ERIMA als Laufsportmarke?

Marcel Rotzoll: Die Stärken von Erima liegen ganz klar in der fachhandelsfreundlichen Vertriebspolitik und in der Fachhandelsbetreuung. In beiden Kategorien wurden die Wettbewerber klar auf die Plätze verwiesen. Besonders hervorzuheben sind hier Orderbedingungen, die Lieferfähigkeit und die zu realisierende Spanne bei der Vertriebspolitik sowie ein exzellenter Customer Service und eine hohe Kulanz, falls es doch einmal zu einer Reklamation kommen sollte, in der Fachhandelsbetreuung. In den genannten Punkten konnte sich Erima in den vergangenen Monaten aus Sicht der Fachhandelspartner entweder deutlich verbessern oder eine bereits hervorragende Performance halten.

Wo würden Sie sich noch Verbesserungen wünschen?

Marcel Rotzoll: Wenn man überhaupt von wirklichen Schwachpunkten sprechen kann, dann sind das wohl Teilergebnisse aus der Kategorie Produkt. Während an der Produktqualität nichts auszusetzen ist, sehen die Laufsportfachhändler bei Innovationen oder beim Design noch Verbesserungspotenzial. Man könnte es auch so ausdrücken: Die Pflicht, nämlich den Laufsportfachhandel von der eigenen Leistungsfähigkeit zu überzeugen, hat Erima bereits mit Bravour gemeistert. Die Kür wäre es, wenn Erima zu den innovationsfreudigen design- und marketingorientierten Wettbewerbern aufschließt.

Sie sprechen durch Ihren Job tagtäglich mit Fachhändlern. Auf welche Aspekte legen sie besonderen Wert? Was muss ihnen eine Sportmarke bieten?

Marcel Rotzoll: Für den Sportfachhandel zählen letztlich zu den Voraussetzungen einer Partnerschaft ganz klar zwei Punkte: Kann man betriebswirtschaftlich profitabel mit einem Partner zusammenarbeiten und ist die Marke bei den Läufern begehrt? Wir von ’markt intern’ haben hauptsächlich die betriebswirtschaftliche Zusammenarbeit auf dem Schirm. Hier zählen neben den kaufmännischen Interessen wie in jeder Partnerschaft Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit. Wenn dazu auch noch Produkte kommen, die der Fachhandel mit der ihm eigenen Service- und Beratungskompetenz gut abverkaufen kann, macht die Zusammenarbeit mit einer Marke besonders viel Spaß.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Rotzoll!

Weitere Informationen zum markt intern Leistungsspiegel findest du hier: http://www.markt-intern.de/redaktionen/sport-fachhandel/die-mi-leistungsspiegel/.

 

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