7 Fragen an...Kim Renkema und Robert Kromm

von Jonathan Palmer am 12 Oktober 2016 | 0 Kommentare

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Kim Renkema Robert Kromm
Kim Renkema und Robert Kromm im Interview.

Im Volleyball startet die Saison in diesem Jahr mit einem richtigen Kracher, dem Supercup in Berlin. Kurz vorher erzählen uns Kim Renkema vom Allianz MTV Stuttgart und Robert Kromm von den Berlin Recycling Volleys, was sie in ihrer Jugend zum Volleyball gebracht hat, was sie sich für die Saison vorgenommen haben und was ihnen neben dem Sport wichtig ist.

Wie seid ihr in eurer Jugend zum Volleyball gekommen? War das schon immer eure Traumsportart?

Kim: Meine Mutter war Volleyballerin und als Kind willst du genau das machen, was deine Eltern und dein Bruder machen. Ich konnte nicht warten, bis ich 8 Jahre alt war und durfte schon mit 7 anfangen! Meine Mutter hat erzählt, dass ich als kleines Kind immer aufs Feld gegangen bin, um den Ball zu klauen. (grinst)

Robert: Bei mir lief es über die Schule. Ein damaliger Mitschüler hat mich überzeugt, mit zum Training zu kommen. Das war übrigens Felix Koslowski, der heute Trainer mein Schweriner SC ist. Ich hatte damals schnell Erfolgserlebnisse und habe mich sofort in Volleyball verliebt.

Habt ihr einen Tipp für Nachwuchsvolleyballer, die groß rauskommen wollen?

Robert: Seid offen für die Kritik von anderen und hinterfragt euch: "Wo kann ich mich noch verbessern? Wie kann ich meinem Team helfen?"

Kim: Das ist ein guter Punkt. Robert. Aber ihr müsst auch viel, viel und noch mehr trainieren! Übung, Übung, Übung, und wenn du wirklich etwas erreichen möchtest, kannst du es! Und vor allem nicht aufgeben!

Die Saison steht vor der Tür. Wie sehen eure Ziele hier aus?

Robert: Möglichst viele Finals erreichen und gewinnen.

Kim: Ich glaube, dass man nach 2 Jahren auf dem zweiten Platz nur noch sagen kann: Meisterschaft! Ich muss da vorsichtig sein, weil man immer wieder abwarten muss, wie eine Mannschaft auf dem Feld funktioniert, aber ich glaube daran, dass wir dieses Jahr sehr, sehr stark sind. Das Pokalfinale in Mannheim und die Deutsche Meisterschaft sind sicherlich unsere Ziele. 

Erstmals startet die Saison im Volleyball mit dem Supercup und damit vielleicht für euch mit einem Titel – hat das eure Vorbereitung verändert?

Kim: Geändert hat sich insofern, dass wir jetzt am Anfang der Saison bereits ein Ziel vor uns haben! Den Supercup gewinnen! Wir sind darauf fokussiert und trainieren hart, um dieses Ziel zu erreichen. 

Robert: Ja, das stimmt. Ansonsten hat sich aber nicht wirklich etwas geändert, auch die Jahre zuvor wurde sich immer auf den Saisonbeginn hin vorbereitet. Es ist aber sehr spannend, gleich zu Anfang um einen Titel zu spielen.

Der Supercup ist der erste Gradmesser. Wie schätzt ihr eure Chancen ein und freut ihr euch auf das Spektakel in der Mercedes-Benz Arena?

Robert: Es wird das erste Spiel für unser neugeformtes Team, bei dem es um etwas geht. Es wird spannend zu sehen, inwieweit wir schon als Team funktionieren.

Kim: Ich schätze unsere Chancen sehr hoch ein! Wie vorher schon erwähnt, glaube ich, dass wir sehr stark sind. Wir haben talentierte Spielerinnen dazubekommen und verletzte Spielerinnen kehren aufs Feld zurück. Wir haben den Vorteil, dass wir fast komplett waren, während der ganzen Vorbereitung. So wie auch letztes Jahr wird das Spiel gegen Dresden wieder spannend und interessant (grinst).

Was macht ihr, wenn ihr nicht in der Halle steht?

Kim: In der Urlaubszeit reise ich sehr gerne. An freien Tagen bin ich gerne mit Freunden und Familie unterwegs. 

Robert: Ich versuche auch, dann so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen.

Wie würdet ihr folgenden Satz beenden? „Wenn ich keine Volleyballerin bzw. kein Volleyballer geworden wäre, dann wäre ich jetzt…“

Robert: …Um einiges weniger rumgekommen auf dieser Welt.

Kim: …Kinderärztin, wenn ich intelligent genug wäre natürlich (lacht). Ich habe in Pavia den Test bestanden, um an der Universität Medizin studieren zu dürfen, nur war der Studiengang nicht in Kombination mit Volleyball möglich. Im Krankenhaus spüre ich immer bisschen Eifersucht auf die Kinderärzte.

Vielen Dank euch beiden!

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