7 Fragen an...Lisa Unruh

von Nils Pitsch am 17 Februar 2017 | 0 Kommentare

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Lisa Unruh 06
Lisa Unruh kämpfte letztes Jahr in Rio ganz vorne mit.

Seit letztem Jahr kennt sie jeder Sportbegeisterte in Deutschland: Bogenschützin Lisa Unruh. Bei "7 Fragen an..." spricht sie mit uns über ihren Weg zum Bogensport, ihr Leben nach Rio und welche Ziele sie auf jeden Fall noch erreichen will.

Wie bist du in deiner Jugend zum Bogensport gekommen? Das ist ja im Vergleich zu Fußball, Handball oder Tennis dann doch eher eine ungewöhnliche Sportart. 

Lisa: Ich war als Leistungsschwimmerin auf der Sportschule (Eliteschule des Sports) im Sportforum Berlin. In der 6. Klasse waren meine Leistungen nicht mehr so gut und somit habe ich mich anderweitig orientiert. Meine Mama fand heraus, dass Bogenschießen auch auf unserer Schule angeboten wurde. Ich probierte es aus und war sofort verliebt und fand es von der ersten Sekunde an megacool.

Was macht für dich denn einen guten Bogenschützen aus?

Lisa: Ein guter Bogenschütze ist, wer mental sehr stark ist und den Schuss fühlt und man das als Außenstehender sehen kann.

2016 war dein Jahr – mit deinem souveränen Auftritt in Rio hast du ganz Sport-Deutschland begeistert. Wie hat sich dein Leben nach diesem Erfolg verändert?

Lisa: Mein Leben hat sich soweit gar nicht geändert, außer, dass das Medieninteresse deutlich gestiegen ist. Ich war öfter mal im Fernsehen und im Radio und gebe immer noch Interviews für Zeitungen. Ansonsten bin ich die Alte wie vorher auch.

Jetzt steht das Bundesligafinale Bogen kurz bevor. Welche Ziele hast du dir hier gesteckt?

Lisa: Mein Team und ich haben große Lust, hier in Wiesbaden zu Schießen, denn es ist eine ganz tolle Show. Letztes Jahr hat es uns sehr viel Spaß gemacht vor so einer Kulisse zu Schießen und das wird dieses Jahr bestimmt nicht anders werden. Wir werden sehen was dabei herauskommt.

Hast du vor solch großen Wettkämpfen bestimmte Rituale, um zur Ruhe zu kommen oder dich zu fokussieren?

Lisa: Nein ich habe keine bestimmten Rituale, außer dass ich immer den Glückspfeil meines Freundes in meinem Köcher habe. Ansonsten versuche ich mich auf mich zu konzentrieren.

Was machst du, wenn du nicht trainierst?

Lisa: Dann treffe ich mich mit meiner Familie oder Freunde und wir unternehmen was Schönes, z.B. in der Natur.

Wie sehen deine weiteren Pläne aus? Gibt es noch etwas, dass du unbedingt erreichen möchtest?

Lisa: Ich will mit zwei Teams nach Tokyo, das ist so das große weite Ziel und ansonsten würde ich gern eine Medaille bei den World Games gewinnen. Die fehlt mir noch.

Vielen Dank, Lisa!

 

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