Katalogproduktion: Seitenaufbau, Shootings, Korrekturen

von Lars Iwers am 29 Januar 2016 | 2 Kommentare

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Im fertigen ERIMA Gesamtkatalog steckt jede Menge Arbeit und mindestens genauso viel Leidenschaft

Der neue ERIMA Gesamtkatalog ist gerade erst erschienen. Wie viel Arbeit dahinter steckt, sieht man dem 324 Seiten starken Katalog eigentlich nicht an. Aber wir sitzen bereits im Frühjahr – gerade wenn alle neuen Kataloge das Haus verlassen haben – schon wieder an der Planung des nächsten Jahres.

Schon im Mai erreichen uns in der Zentralen Kommunikation von ERIMA erste Briefings mit Informationen zu den verschiedenen neuen Katalogen. In dieser ersten Phase der Produktion geht es erstmal darum, diese mit den verschiedenen Abteilungen abzustimmen und einen neuen Seitenaufbau festzulegen.

Sobald dann die neuen Produkte feststehen, bestellen wir auch schon Musterteile für unsere Shootings. Ein Teil der Muster geht erstmal zum Legewareshooting. Dort werden die Neuheiten auf Büsten von allen Seiten fotografiert. Diese Bilder werden später zur Darstellung der Farbstellungen mit den entsprechenden Artikelnummern im Katalog verwendet. Darüber hinaus benötigen wir für die Shootings der Imagebilder mit Models weitere Muster.

Wichtig ist bei der Produktion zunächst unser Gesamtkatalog, der gleich zu Beginn des Jahres erscheinen soll. Dieser wird komplett überarbeitet, wobei unter anderem die Auslaufmodelle entfernt und die vielen Neuheiten eingefügt werden. Dies legen wir in einem Seitenaufbau fest, mit dessen Hilfe unsere Agentur datenbankbasiert den Katalog erstellt. Einige Seiten sowie die ganze Aufmachung des Katalogs werden dabei speziell von unserem Art Director und unseren Mediengestaltern entworfen und händisch gesetzt. Außerdem erhält natürlich der Titel einen neuen Anstrich.

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Im September beginnt dann die heiße Phase der Katalogproduktion: Die Katalogbilder mit den Models werden geschossen, die neuen Produkttexte geschrieben und die ersten Seiten gesetzt. Gerade mit den Fotoshootings geht die Produktion dabei so richtig los. Für die perfekten Bilder fahren wir auch mal einige 1000 Kilometer weit, meistens erstmal in den Süden. Dort ist das Wetter leichter kalkulierbar und die Septembersonne auch noch einmal stärker als bei uns. Wenn alles hinhaut wie geplant, sind das die besten Voraussetzungen für gute Bilder. Die Shootings müssen dabei rechtzeitig und gut vorbereitet sein, damit am Ende alles klappt: beispielsweise müssen die Locations, unser Fotograf, insgesamt etwa 30 Models, alle Musterteile und die benötigten Accessoires organisiert werden. Aber auch eine Unterkunft und die Verpflegung müssen vorher schon stehen.

Auch wenn man bei der Planung versucht, alles zu bedenken, kann jederzeit etwas Unerwartetes passieren. So ist leider auch in den südlichen Ländern das Wetter nicht immer gut oder das Shooting dauert aus anderen Gründen etwas länger als gedacht. Wir müssen also jederzeit flexibel sein. Deshalb haben wir auch grundsätzlich Puffertage eingeplant, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Dieses Jahr hatten wir zum Beispiel etwas mit dem Wetter zu kämpfen und mussten spontan eine neue Location inklusive neuer Models finden – das kann dann schon sehr anstrengend sein. Aber wir sind ein eingespieltes Team und verstehen uns super, da bekommt man auch diese Herausforderungen gemeistert. Das ist auch einfach eine Grundvoraussetzung, wenn man zehn Tage oder länger ununterbrochen zusammen ist.

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Wir versuchen in diesen knapp zwei Wochen, die wir gemeinsam unterwegs sind, so viele Bilder wie möglich zu schießen, damit wir – im besten Fall – nur noch die Hallensportarten Zuhause nachholen müssen. Rechnet man anschließend alle Bilder der Shootings zusammen, kommen wir auf rund 19.000 Bilder, die ungefähr 450 Gigabyte füllen. Aus dieser Masse wählen wir dann gemeinsam mit dem Marketing etwa 200 Bilder aus, die für den Katalog, Anzeigen oder andere Marketingzwecke verwendet werden.

Während des Bildauswahlprozesses im Oktober beginnt gleichzeitig die erste Korrekturphase des Gesamtkataloges. Diesen erstellt unsere Agentur bereits sobald sie die Produktdaten erhält, die entsprechenden Bilder werden nachträglich eingefügt. Wir müssen dabei überprüfen, ob jedes Produkt an seinem Platz ist, ob bei den Platzhaltern die richtigen Bilder hinterlegt sind und ob die Artikelnummern sowie die Produkttexte stimmen. Bis die finale Version steht, sind bei all diesen Parametern mehrere Korrekturläufe notwendig. Wenn die deutsche Version des Kataloges finalisiert ist und freigegeben wurde, wird diese in die verschiedenen Sprachen der ERIMA Länder übersetzt und die entsprechenden Preise eingetragen. So entstehen am Ende neun Katalogversionen, die dann in den jeweiligen Ländern korrigiert und freigegeben werden.

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Mitte Dezember sollten die Daten komplett sein, sodass wir diese an unsere Druckerei weitergeben können. Dort wird bis kurz nach Weihnachten alles für den Druck vorbereitet. Zwischen den Jahren müssen wir dann noch einmal los zur Druckabnahme. Dabei werden die ersten Bögen des Kataloges gedruckt, die von uns im Anschluss abgenommen werden müssen. Hier ist vor allem die Farbgebung wichtig, damit die abgebildeten Produkte später auch beim Kunden genauso aussehen wie im Katalog. Sind diese Bögen freigegeben, geht der gesamte Katalog in den Druck und wird anschließend an unsere Fachhändler geliefert. Im Frühjahr erscheinen dann zusätzlich noch unsere Sportartenkataloge und –flyer. Und wenn diese das Haus verlassen, geht es für uns in die nächste Runde.

2 Kommentare

  • Geschrieben von Sarah - ERIMA GmbH, 10.02.2016 (vor 8 Monate)

    Dear Tomas,
    please send your request to info[at]erima.de.
    Best regards
    Sarah

  • Geschrieben von tomas mendez, 09.02.2016 (vor 8 Monate)

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